Eine wunderschöne Crema gehört zu einem perfekten Espresso wie die Arena zu Verona. Ohne ist es einfach unvorstellbar!

Die Crema rundet einen geschmackvollen Espresso gekonnt ab. Sie ist der dichte Schaum, der sich oben auf dem Espresso bildet. Dabei besteht diese Schicht aus verschiedenen Inhaltsstoffen wie Kaffeebohnen - Öl, Proteinen und unterschiedlichen Zuckerarten.

Die Crema ist nicht nur aus optischen Gründen ein echtes Muss beim perfekten Espresso. Im Schaum bindet sich ein erheblicher Teil des aromatischen Geschmacks. Ohne Crema ist ein Espresso nicht vorstellbar.

Der Schaum steht für einen optimal extrahierten und zubereiteten Espresso. Ohne die Crema kann der Espresso nicht sein volles geschmackliches Potential entfalten.

Dank der Schaumschicht zergeht das cremige Getränk auf der Zunge - ein echter Genuss für jeden Kaffee- und Espresso-Liebhaber. Auf den ersten Blick ist es somit möglich, das Ergebnis zu bewundern. Doch wie stellen Sie eine perfekte Crema auf dem Espresso her, die jeden Espresso Liebhaber glücklich macht?

Die perfekte Crema

Die Zubereitung der perfekten Crema basiert auf einem einfachen Prinzip. Neben den hochwertigen Zutaten ist der hohe Druck einer Espressomaschine für die wichtige Schicht von Bedeutung.

Dieser Druck löst die Kaffeeöle, Proteine und den Zucker aus dem Kaffee auf. Wichtig für den Erfolg bei der Zubereitung des Espressos ist der Mahlgrad. Während ein grober Mahlgrad beim Kaffeepulver für eine wässrige Struktur sorgt, verursacht ein zu feiner Mahlgrad eine dunkle, bittere Schaumschicht. Es kommt somit auf das gesunde Mittelmaß beim Mahlgrad an.

Für die Zubereitung des Espressos mitsamt optimaler Crema ist die Röstfrische ebenfalls wichtig. Mit frisch gerösteten Bohnen erhöhen Sie die Chancen auf eine einwandfreie Crema.

Welcher Kaffee ist geeignet für eine schöne Crema?

Jeder Kaffeeliebhaber kennt es: die Qual der Wahl zwischen Arabica und Robusta Kaffeebohnen. Doch welche Bohnenart ist fernab vom Geschmack für eine schöne Crema empfehlenswert?

Grundsätzlich ergibt der Robusta, aufgrund des geringeren Lipidgehalts und des höheren CO2-Anteils nach dem Rösten, eine sattere und länger haltbare Crema.

Man kann auch anhand der Farbe der Crema die Zusammensetzung der Kaffeemischung erkennen: eine 100 % Arabica-Mischung führt zu einer Crema, welche sich oft durch eine rötlich-braune Farbe auszeichnet.

Häufig entsteht das typische „Tiger Skin“ -Muster.

Eine 100 % Robusta-Mischung zeichnet sich eher durch eine dunkelbraune Crema mit Grautönen aus.

Der Test: ist meine Crema für den Espresso gelungen?

Nach der Zubereitung ist vor der Prüfung. Ob die Crema einwandfrei gelingt, ist im Anschluss zu sehen. Verschiedene Charakteristika sind für die Crema von Bedeutung. Zum einen ist eine nuss- bis goldbraune Crema ein gutes Zeichen.

Die Crema sollte dicht und gleichmäßig dick sein. Im Mutterland des Espressos gibt es offizielle Standards. Das Nationale Institut für italienischen Espresso legt fest, dass der Schaum haselnussfarben bis dunkelbraun sein soll und eine feine, dichte Struktur besitzt. Demgegenüber sind Blasen in der Crema unerwünscht.

Häufige Fehler bei der Zubereitung

Für die perfekte Crema ist Übung erforderlich. Den meisten Menschen gelingt die Crema bei der Zubereitung des Espressos nicht beim ersten Versuch einwandfrei. Abschließend möchte ich Ihnen einige Fehler aufzeigen, die sehr verbreitet bei der Zubereitung von Espresso sind.

Wenn Sie diese Fehler zukünftig vermeiden, stehen die Chancen gut, dass Ihre Freunde, Bekannten, Familie und Sie selbst in Zukunft den perfekten Espresso kosten können.

Zum einen kann die Crema zu dunkel oder kaum spürbar sein. Dies liegt häufig an einem zu feinen Mahlgrad des Pulvers, einer zu hohen Temperatur beim Brühen oder übermäßigem Druck in der Espressomaschine. Zudem sollten Sie den Kaffee richtig dosieren.

Auf der anderen Seite ist eine helle und wässrige Crema ein weiterer Grund für Ärger bei der Zubereitung des Espressos. Alter Kaffee, eine zu geringe Dosierung oder kaum vorhandener Druck in der Maschine können eine helle Farbe und wässrige Konsistenz verursachen.

Um die perfekte Crema zuzubereiten, richten Sie Ihr Hauptaugenmerk auf die folgenden Bereiche: Mahlgrad, Brühtemperatur, Alter des Kaffees, Dosierung und Druck in der Maschine. So steht dem hochwertigen Genuss in Zukunft nichts mehr im Weg.

 

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